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Der gelbe Regen - Julio Llamazares |
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»Seit Sabina tot ist, seit ich völlig allein in Ainielle zurückgeblieben bin, von allen vergessen, dazu verdammt, an meiner Erinnerung und meinen Knochen zu nagen wie ein toller Hund, dem sich die Menschen aus Angst nicht nähern, hat sich niemand hierher gewagt. Das ist jetzt fast schon zehn Jahre her. Zehn endlos lange Jahre in völliger Einsamkeit.«
Julio Llamazares´ Roman ist ein Diskus über den Tod, das Erinnern und das Vergessen. In einem kleinen Dorf in den argonnesischen Pyrenäen harrt nru noch der alte Andrés aus mit seiner Hündin. Seine Frau Sabina, die letzte, die mit ihm geblieben war, hat sich umgebracht, weil sie die Einsamkeit nicht mehr ertragen konnte. Alle anderen sind gegangen, irgendwann, hinunter in Tal, fort in die Stadt oder ins Ausland, wie Andrés jüngster Sohn. In traumverwirrtem Sinnieren hängt Andrés all den Geschichten seiner ehemmaligen Nachbarn nach und versucht, der unbarmherzigen Stille und dem heraufziehenden Vergessen zu begegnen - mit seinen Erinnerungen.
Julio Llamazares wurde 1955 in Vegamián geboren, einem kleinen asturischen Dorf, das heute nicht mehr existiert. Er lebt als Schriftsteller und Journalist in Madrid.
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Versandkosten 3,95 EUR |
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Taschenbuch
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Roman
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Suhrkamp
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Der gelbe Regen
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Julio Llamazares
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157 Seiten
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Joanna Der Marmorberg
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