Titel

Jack der Bär - Dan McCall

Dies ist die Geschichte vom dreizehnjährigen Jack, seinem Vater, dem Fernseh-Monster-Clown, von der verstorbenen Mom, vom kleinen Bruder Dylan, der verlorengeht, vom dämlichen Dexter, vom gespenstischen Norman, von Cheyenne, dem einäugigen Hund, und vom Spiel »Keiner Wird Gewinnen«...

Wer je einen Blick in die amerikanischen Fernseh-Familienserien geworfen hat, der begreift McCalls Absicht schnell: Mit Hilfe seines dreizehnjährigen Helden korrigiert er Amerikas Mustergültigkeit. Er läßt Jack erzählen und zeigt das Gegenbild, von dem sich auch der sorgenloseste Familien-Fan bewegen und ernüchtern lassen wird. Das ganze spielt in Oakland, in einem weißen Amerika der unteren bis mittleren Mittelklasse mit den charakteristischen Problemen: unterschwelliger Rassismus, Puritanismus, Alkohol- und Drogensucht, wohlanständige Depressionen.

>Dad< bestreitet die Regionalsendung Kinderkram als Fernseh-Clown, Jack geht zur Schule und Dylan in den Kindergarten. Jack hat es schwer, er ist für den Bruder verantwortlich, hat Pubertätsprobleme und erlebt den trinkenden Vater. Eine ganze Weile geht dies scheinbar gut, doch dann wird Dylan von einem Nachbarn entführt, weil dieser glaubt, Jacks Familie hätte seinen Hund vergiftet.

Dan McCall, 1940 in Kalifornien geboren, ist Professor of American Studies an der
Cornell University. Jack der Bär wurde mit Danny DeVito in der Hauptrolle verfilmt.



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Taschenbuch

Roman

Suhrkamp

Jack der Bär

Dan McCall

207 Seiten




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